Da bin ich wieder

Es war eine ganze Weile ruhig in meinem Blog „workingmansdeath“. Im Juni 2011 begann ich, regelmäßig Beiträge für den bekannten Politikblog „Spiegelfechter“ zu schreiben. Mein eigener Blog, den ich einig Monate später auch in meine Homepage eingegliedert habe, diente mir dabei vor allem als Backup, in dem die Spiegelfechter-Artikel und Gastbeiträge für andere Medien gesammelt vorlagen, eine Art Portfolio. „Exklusive“ Beiträge gab es während dieser Zeit nur etwas mehr als eine Handvoll – die Serie zur Betrachtung von Religion aus atheistischer Sicht und einen Kommentar zur Frage, ob das Grundgesetz zwingend die Schaffung einer neuen Verfassung nach der Wiedervereinigung vorsieht.

Im Verlauf des Jahres 2013 begann ich, mich beim Spiegelfechter zunehmend unwohl zu fühlen. War die Seite in ihrer besten Zeit eine der besten Informationsquellen insbesondere für wirtschaftspolitische Themen im deutschsprachigen Internet gewesen, die komplexe Vorgänge kleinschrittig aufschlüsselte und Begriffe erläuterte, die in den meisten Medien ohne Erklärung genutzt wurden, entwickelte sie sich im Laufe der Zeit zu einer Art Plattform für Gegenpropaganda, der die Sachlichkeit immer weiter verloren ging, was insbesondere auch bei der Leserschaft Spuren hinterließ.

Seitdem der Drang, den Spiegelfechter als Plattform zu nutzen, immer mehr schwand, war ich vor allem beim Musik-Printmagazin „Rock It!“ aktiv und schrieb gelegentlich Gastartikel für Online-Musikmagazine, überwiegend Festivalberichte.

Warum jetzt also die Reaktivierung des Blogs? Die aktuelle Situation in Deutschland mit einem Erstarken der (Neuen) Rechten und mit einer oft hektischen und sensationsheischenden Berichterstattung in vielen Medien weckt in mir das Bedürfnis, wieder selbst zu schreiben und an der öffentlichen Diskussion teilzunehmen, aktuell auch ohne einen Multiplikator. Das Ziel ist es, regelmäßig über nationale und internationale politische und gesellschaftliche Themen zu schreiben, aber auch meinen Ansichten zu kulturellen Themen, wie meinem Steckenpferd Musikjournalismus, hin und wieder freien Lauf zu lassen.

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