Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Politisch heimatlos

Ich bin heimatlos. Nicht etwa körperlich oder wirtschaftlich. Ich habe ein Dach über dem Kopf, genug Essen im Kühlschrank und selbst der Tank des Autos ist immerhin halbvoll. Was das angeht, könnte es mir schlechter gehen. Nein, es ist meine politische Heimat, die fehlt bzw. die mir in den letzten Jahren immer mehr verloren gegangen ist, bis ich den letzten Rest vor einigen Wochen aufgegeben habe.

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Da bin ich wieder

Es war eine ganze Weile ruhig in meinem Blog „workingmansdeath“. Im Juni 2011 begann ich, regelmäßig Beiträge für den bekannten Politikblog „Spiegelfechter“ zu schreiben. Mein eigener Blog, den ich einig Monate später auch in meine Homepage eingegliedert habe, diente mir dabei vor allem als Backup, in dem die Spiegelfechter-Artikel und Gastbeiträge für andere Medien gesammelt vorlagen, eine Art Portfolio. „Exklusive“ Beiträge gab es während dieser Zeit nur etwas mehr als eine Handvoll – die Serie zur Betrachtung von Religion aus atheistischer Sicht und einen Kommentar zur Frage, ob das Grundgesetz zwingend die Schaffung einer neuen Verfassung nach der Wiedervereinigung vorsieht.

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Gefangen in einem „fremden“ Land?

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Das Zusammentreffen von Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen im Strafvollzug ist ein durchaus brisantes Thema. Wo das Zusammenleben bereits in Freiheit nicht immer harmonisch und konfliktfrei abläuft, erfordern die beengten Verhältnisse in Justizvollzugsanstalten noch mehr Toleranz und Rücksichtnahme, da dort die Handlungsmöglichkeiten noch weiter eingeschränkt ist und die Chance, sich im Konfliktfall einfach aus dem Weg zu gehen, nicht besteht. Das Leben hinter Gittern stellt nicht nur einen Querschnitt des Gesellschaft da, sondern ist vor allem einen Blick auf die problematischen Randbereiche durch ein Brennglas. 

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