Schluss mit Wachstum – Überblick

An dieser Stelle möchte ich eine kleine Übersicht über meine „Schluss mit Wachstum“-Reihe anbieten, die ich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder um neue Aspekte erweitere.

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Corona – zum Homo Eeconomicus degradiert

„In einer Welt in der man nur noch lebt, damit man täglich roboten geht…“

Mit diesen Worten begann die ehemalige Düsseldorfer Punktband Die Toten Hosen im Jahr 1988 ihr Lied „Hier kommt Alex“. Heute, nach einem Jahr Pandemie, sind wir fast an diesem Punkt angelangt. Der Mensch wurden von der Politik zum reinen Wirtschaftsfaktor degradiert.

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Warum ich nicht mehr auf „Deliberation Daily“ veröffentliche

Nach gut einem Jahr habe ich mich entschieden, nicht mehr auf Stefan Sasses Blog „Deliberation Daily“ zu veröffentlichen. Grund dafür ist, dass die Seite mittlerweile in eine Richtung abgerutscht ist, die ich für mich nicht mehr vertreten kann.

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Mega-Lockdown? Es gab immer noch gar keinen Lockdown!

Eigentlich wollte ich zum Thema Corona bis auf weiteres nichts mehr schreiben. Die Fronten sind relativ klar, die Rollen verteilt. Die Covidioten spielen die immer gleichen Platten mit Scheinargumenten, die angeblich seriösen Rechten zeigen Verständnis (aber versuchen den Eindruck zu vermeiden, selbst Aluhüte zu tragen). Das ist hier im Blog so, wie draußen in der freien Wildbahn. Problematisch ist, dass wir dabei die Diskussion noch immer (und wie bei vielen anderen Themen) mit wirklichkeitsverzerrenden Begriffen führen.

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Schluss mit Wachstum Teil 7 – Der Markt regelt gar nichts

„Der Markt regelt das, die Politik sollte sich da nicht einmischen.“ Das ist das Jahren das Mantra vieler selbsternannter „Liberaler“ und „Konservativer“. „Der Markt“ würde bessere Ergebnisse liefern, eine Art Schwarmintelligenz würde am Ende schon die beste Lösung für jede erdenkliche Frage finden.

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Triage

Es gibt diesen einen Begriff, der durch die Corona-Diskussionen wabert. Die, die schon mal mit dem Thema zu tun hatten, schaudern bei dem Gedanken. Viele ahnen, dass es dabei um nichts Gutes geht und einige schieben das Thema weit von sich. Die Rede ist von der „Triage“.
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Postfaktisch 2.0 – Deep Fakes

Vielleicht sind ja einige schon mal über dieses Video des Youtubers Vocal Synthesis gestolpert, in dem er verschiedene ehemalige US-Präsidenten den NWA-Song „Fuck The Police“ rappen lässt. Hier werden nicht etwa echte Ton-Fetzen aneinandergereiht, sondern eine Software wurde darauf trainiert, Stimme, Tonfall usw. der Betreffenden so perfekt wie derzeit möglich nachzuahmen.
Im Audio-Bereich ist das eines der eindrucksvolleren Beispiel für das, was als „synthetic media“, also künstliche Aufzeichnungen, bezeichnet und die Beurteilung für Realität und Fakten auf den Kopf stellen wird.

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Filterblasen und alternative Universen

Wir kennen Spiegeluniversen vor allem Science Fiction Romanen und Filmen. In Star Trek tauchen wiederholt Charaktere aus einer anderen Dimension aus, die ihren Pendants in unserer Welt fast zum Verwechseln ähnlich sehen, aber charakterlich das komplette Gegenteil darstellen. Der bärtige Spock, ein brutaler sadist, hat es gar zu musikalischen Ehren gebracht.

Zunehmend könnte man auch bei uns das Gefühl bekommen, dass die unterschiedlichen Teile des politischen Spektrums in unterschiedlichen Welten leben. Wir sind noch nicht ganz an dem Punkt, an dem etwa die USA angelangt sind, aber wir nähern und in erschreckend schnellen Schritten. Und dieses Bild von den verschiedenen Welten dürfte zutreffender sein, als vielen von uns klar ist.

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Wenn politische Kommunikation so richtig schief geht

„Virtue Signaling gone wrong“ wollte ich diesen Text eigentlich zunächst überschreiben. „Virtue Signaling“ bezeichnet angebliche Kommunikation mit der Allgemeinheit, mit der aber eigentlich nur die eigene politische Blase erreicht werden soll. Oft passiert das in einer geradezu theatralischen Weise, die das Gesagte für Nicht-Eingeweihte fast wie eine Karikatur wirken lässt. Erst wenn man es als Schauspiel für ein ganz bestimmtes Publikum begreift, dem damit Loyalität und Zugehörigkeit signalisiert wird, ergibt es Sinn.

Und damit sind wir bei einer weiteren vollkommen überflüssigen Debatte in der deutschen Politik- und Medienwelt. Und wenn wir hier schon mit Social-Media-Slang um uns werfen, wäre ich für den Hashtag „#Vollhorst“.

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Privileg

Ich habe eine ganze Weil überlegt, ob und wie ich diesen Text schreiben soll. Der erste Instinkt nach den Unruhen in den USA wäre, über Rassismus in den USA zu schreiben. Das können andere vermutlich besser, die näher an der Situation sind. Davon abgesehen haben solche Texte auch schnell einen gewissen Zoo-Effekt. Man schaut von außen auf ein scheinbar weit entferntes Problem, mit dem man selbst nichts zu tun hat. Der zweite Ansatz war, über Rassismus bei uns zu sprechen. Das wäre durchaus nötig. Aber als von Rassismus nicht selbst betroffener finde ich es gerade jetzt problematisch, für mich in Anspruch zu nehmen, als weißer Mann dem Publikum dieses Thema erklären zu wollen. Gerade jetzt melden sich immer mehr Betroffene zu Wort und die Bühne zu diesem Thema sollte ihnen gehören. Diesen Menschen sollte man zu diesem Thema endlich mal zuhören und glauben. Die meisten Menschen in der Mehrheitsgesellschaft würden das Meiste, was die betroffenen von Rassismus an Ausgrenzung, Erniedrigung bis zu Gewalt erleben, selbst nicht tun. Sicher ist, dass sie es nie am eigenen Leib erleben. Vermutlich fällt es manchem aus diesen Gründen schwer, zu glauben, was berichtet wird. Aber nur weil mir etwas nicht passiert, bedeutet nicht, dass es niemandem passiert – im Guten wie im Schlechten.

Der dritte Ansatz ist, über meine Perspektive zu schreiben und mir Gedanken darüber zu machen, was es bedeutet als weißer, heterosexueller Mann ohne Behinderungen zu leben. Es geht um Privilegien. Und genau davon soll dieser Text handeln.

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